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Kräutertipps von Karl Ploberger

Der Biogärtner aus Leidenschaft

02.04.2025

Dass Karl Ploberger am 8. Mai zu uns in den Biohof kommt, ist doppelte Freude, denn einerseits ist sein Kalender immer dicht gefüllt und andererseits hat er sich seit seiner Pensionierung einen Vorsatz gemacht: keine Vorträge mehr. Den hat er für uns gebrochen und daher freuen wir uns schon sehr. Den Biogärtner der Nation kennt man in Österreich durch seine Sendung Natur im Garten, seine Reisereportagen und durch seine vielen Bücher. Wir haben ihm vorab ein paar Fragen speziell zum „Kräutergartln“ gestellt.

Bevor wir zu den Fragen kommen, möchten wir euch kurz an Karl Ploberger's Vortag "So wird dein Garten biofit" erinnern.

DO, 8. Mai
18-20 Uhr

Melde dich an und starte mit ihm ins Gartenjahr und hol dir die besten Tipps fürs biologische Gärtnern. Er beantwortet alle Gartenfragen und gibt so manchen geheimen Tipp, wie man den Garten zu einer grünen Oase gestaltet.


Wir fragen, Karl Ploberger antwortet:
 

  • Welche Kräuter dürfen in deiner Küche nicht fehlen?
    Wenn ich ganz kurz antworte, dann müsste ich sagen: Keine. Es gibt so unendlich viele Kräuter, die alle für die Würze eine Bedeutung haben und noch mal so viele, die für die Gesundheit wichtig sind. Und viele, die beides vereinen. Aber ganz konkret: Keine Küche ohne Schnittlauch, Petersilie, Dill, Bärlauch oder auch die mediterranen Kräuter, wie Thymian, Rosmarin oder Salbei. Und weil’s mir schmeckt: Koriander.
  • Welches ist dein Lieblingskraut und was mag es besonders gerne?
    Rosmarin ist der Gewinner des Klimawandels. Denkt man ein paar Jahre zurück, dann wurde es vielerorts im Topf kultiviert und ist meist eingegangen. In vielen Gegenden gedeiht es bereits im Freien und wächst prächtig, wenn die Erde kiesig, durchlässig und wenig humos ist. „Rosmarinus“ bedeutet „Tau des Meeres“ und lebte ursprünglich in den Felsritzen am Meeresufer.
  • Was sind die unkompliziertesten „Kräutln“ und welche bringt man schwerer durch?
    Am unkompliziertesten ist sicherlich die Kresse, aber auch Schnittlauch oder Thymian zusammen mit Salbei und Rosmarin lassen sich problemlos kultivieren, wenn man die richtige Erde wählt. Kresse und Schnittlauch humos, alle anderen genannten kiesig, sandig und durchlässig. Dill gehört zu den Sensiblen. Manchmal will er nicht aufgehen. Ganz einfach deshalb, weil die Samen zu sehr mit Erde bedeckt wurden. Dill ist ein Lichtkeimer und benötigt das Sonnenlicht um „aufzuwachen“!
  • Basilikum gilt als besonders sensibel. Was sind deine Erfahrungen mit Basilikum?
    Bei diesem (weiteren Lieblingskraut von mir) zählt nur eines: Licht und Wärme. Daher erst bei ganz milden Temperaturen Mitte Mai ins Freie setzen. Vorgezogene Stöcke am Balkon ganz geschützt aufstellen und im Sommer in die volle Sonne – bei ausreichend Wasser und organischem Dünger, wenn das Wachstum so richtig einsetzt. Und nicht vergessen: es gibt mehrere dutzend Sorten. Unbedingt durchprobieren.
  • Petersilie ist ein Klassiker, der in keiner Küche fehlen darf: Was mag sie gerne und was nicht?
    Probleme haben manche mit Petersilie. Da muss man nur wissen, dass dieses Kräutlein nicht selbstverträglich ist. Vier Jahre sollten immer zwischen einem Nachbau liegen, sonst wächst es nicht, wird gelb und verkümmert.

Wenn dich die Lust auf einen eigenen Bio-Kräuter-Garten überkommt, dann bist du bei uns genau richtig. Wir werden von unserer langjährigen Bio-Partnerin Marianne Brunmeir mit frischen Kräutern wie Schnittlauch, Petersilie, Dill, Bohnenkraut, Oswegokraut und unterschiedlichen essbaren Blüten versorgt. Diese könnt ihr bei uns am Biohof Achleitner im Frischmarkt erwerben oder ihr lässt sie euch ganz bequem über die Biokiste zu euch nach Hause liefern. 

VERANSTALTUNGSTIPP: Ab 28. April findest du bei unserem Bio-Pflanzenmarkt neben Kräutern von Familie Brunmeir auch Gemüsepflanzen, Raritäten, Beerensträucher und vieles mehr. Schau vorbei!



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